Moxa / Schröpfen

Moxa-Therapie* nach Detlef Wolff

Die Moxa-Therapie ist ein uraltes Heilverfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin, das in ganz Asien angewendet wird.

Diese gezielte Wärmepunktur wird mit der angenehmen Strahlungswärme brennender Beifußzigarren, die mit einem speziellen Abstand-Haltegerät auf der Hautoberfläche aufgesetzt werden, durchgeführt.

Akupunkturpunkte oder Schmerzpunkte werden gezielt behandelt, die Selbstheilungskräfte des Körpers werden so aktiviert.

Wie wirkt Moxa?

Die Moxa-Therapie bewirkt eine bessere Gewebsdurchblutung, sie aktiviert den Stoffwechsel im Gewebe. Sie wirkt über Nervenbahnen von der gemoxten Hautstelle auf die inneren Organe und regt deren Funktion an:

  • Die Produktion roter Blutkörperchen wird angeregt
  • die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessert
  • die Fliesseigenschaften des Blutes verbessern sich
  • die Körperabwehr wird lokal und allgemein angeregt
  • der pH-Wert des Gewebes verändert sich zum Alkalischen hin und wirkt sich günstig bei Entzündungsprozessen aus.

Moxa hat bakterientötende Wirkung, es wirkt regulierend auf das vegetative Nervensystem und beeinflusst Stresserscheinungen und Organneurosen positiv.

Behandlungsschema

Bei chronischen Erkrankungen empfiehlt sich nachfolgendes Anwendungschema:

  • In der 1. Woche täglich
  • In der 2. Woche Montag, Mittwoch und Freitag
  • Ab der 3. Woche etwa alle 7 - 10 Tage eine Behandlung als Erhaltungsdosis.

Generell erfolgt nur 1 x täglich die Anwendung.

Schröpf-Therapie*

Die Schröpf-Therapie unterstützt durch das Setzen eines spezifischen Reizes im Gewebe die Ausleitung von Enzündungs- und Schlackenstoffen über das körpereigene Blut- und Lymphsystem. Es wird durch einen Unterdruck im Schröpfkopf das Hautgewebe in das Schröpfglas angehoben. 

Schröpfbehandlungen werden bei einer Vielzahl von Beschwerden wie: Rheuma, Migräne, Bandscheibenproblemen, Hexenschuss oder bei Gelosen (muskulären Verhärtungen) angewandt.

Wenn der Rücken eines Kranken abgetastet wird, so finden sich schmerzhafte Areale. Diese bereits auf Fingerdruck schmerzhaften Areale finden sich neben orthopädischen Erkrankungen auch bei inneren Erkrankungen. Dies liegt daran, dass jedes Organ mit einer Reflexzone (Head’sche Zonen) verbunden ist.

Innerhalb der schmerzenden Bereiche gibt es zwei Gelosetypen; der heiße mit seinem erhöhten Stoffwechsel und der kalte mit seinem verlangsamten Stoffwechsel.

Schröpft man nun diese Zonen, beeinflusst man das Zirkulieren der Flüssigkeiten Blut und Lymphe und zwar im gesamten, mit der Schröpfstelle verbundenen Regelkreis. Das heißt: Am Ort der Schröpfung und im Zielgebiet, dem Organ. Ein Selbstheilmechanismus setzt sich dadurch in Gang.

Insbesondere durch Schröpfung im Rückenbereich wird über die dort vorhandenen Reflexzonen spezielle Reize auf innere Organe ausgeübt.

Die Durchblutung in den geschröpften Hautarealen wird intensiviert. Die körpereigenen Reparaturmechanismen werden aktiviert und führen zu einer Regeneration in den spezifischen Bereichen.

Bei Bedarf erfolgt auch der Einsatz des blutigen Schröpfens. Hierbei wird die Haut vor dem eigentlichen Schröpfvorgang mit einer sterilen Blutlanzette gestichelt und dann mit einem sterilen Schröpfkopf behandelt. Dieses Verfahren besitzt ein besondere Intensität in der Reizausübung auf das behandelte Hautgebiet (und Zielorgan) und auf Blutbeschaffenheit (minimaler Aderlaß).

Indien 2009 kedarnath-050

* Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht § 3 weise ich darauf hin:  Bei der Behandlungsmethode der Psychosomatischen Energetik und dem Reba™ -Testgerät, der Kinesiologie, der Homöopathie,  Tiefenentspannungs-Meditation und der Moxa- und Schröpf-Therapie  handelt es sich um Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt sind.